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Geschwister-Scholl-Schule, Schule für Geistig- und Körperbehinderte, Künzelsau
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Unterstützte Kommunikation an der |
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| Nichtelektronische Kommunikationshilfen:
| Elektronische Kommunikationshilfen:
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Unterstützte Kommunikation an der Geschwister-Scholl-Schule
Ziele von Unterstützter Kommunikation
Kommunikationshilfen, die auf die jeweiligen Schüler abgestimmt sind, sollen eine größere Beteiligung der nicht- oder kaum sprechenden Schüler im Unterricht ermöglichen
Für den nicht oder kaum sprechenden Schüler erstellte individuelle Kommunikationshilfen sollen die Fähigkeit des Schülers erweitern, mit den Lehrern und Mitschülern erfolgreich in Kommunikation zu treten.
Einsatz von Unterstützter Kommunikatin dient einer Verbesserung der räumlichen und zeitlichen Orientierung
Mit Hilfe von Unterstützter Kommunikation sollen die kommunikativen Möglichkeiten zu Hause erweitert werden
Methodische Vorgehensweise
Unterstützte Kommunikation ist durchgängiges Prinzip, d.h. sie setzt da ein, wo Kommunikation stattfindet. Mit Hilfe einer ausführlichen Diagnostik (orientiert am Kommunikationsprofil von Ursi Kristen) werden vorhandene Kommunikationsmöglichkeiten sowie deren Grenzen beschrieben. Im Rahmen der Förderplanung werden individuelle Kommunikationshilfen erarbeitet, welche die bisherigen Kommunikationsformen des Schülers aufgreifen und erweitern sollen. In regelmäßigen Abständen wird die Förderplanung sowie die Effektivität der eingesetzten Kommunikationshilfen überprüft.
Wichtig ist, dass sowohl bei der Diagnostik als auch Förderung alle einbezogen werden, die am Kommunikationsprozess beteiligt sind: der nicht oder kaum sprechende Schüler, familiäre Bezugspersonen, Klassenteam, Therapeuten, UK-Beauftragter...
Unterstützte Kommunikation als durchgängiges Prinzip in der Schule
Gebärde der Woche
Beschilderung der Räume (Schrift, Gebärden, Symbole)
Beschilderungen in den Klassenzimmern (Personen, Schubladen etc.)
Festlegung auf die Gebärdensammlung „Schau doch meine Hände an“ sowie das Bildsymbolsystem PCS (als Softwareprogramm „Boardmaker“)
Fotos der Schüler, Lehrer, Räume, Gegenstände, Orte (außerhalb der Schule) im PC, das Softwareprogramm Boardmaker sowie eine CD-ROM mit Gebärdenfotos sollen das Anfertigen entsprechender individueller Kommunikationshilfen erleichtern
Einbindung von Unterstützter Kommunikation in der Schule
Weiterbildung des Lehrerkollegiums: Pädagogischer Tag (2002) und Pädagogische Konferenz (2008) zum Thema UK
Arbeitskreis Unterstützte Kommunikation (seit 2001): Möglichkeit zum Austausch und zur Behandlung spezieller Themen, Organisation von Veranstaltungen
Seit dem Schuljahr 2007/08 stehen 7-8 Unterrichtsstunden für den Bereich Unterstützte Kommunikation zur Verfügung
Aufgabenbereiche des UK-Beratungslehrers
Koordination aller Maßnahmen im Bereich Kommunikation:
Anlegen und Weiterführen eines UK-Ordners für jedes nicht oder kaum sprechende Kind, in dem alle Diagnostik- und Förderberichte zur Kommunikation abgeheftet werden
Organisation von Team- und Elterngesprächen zur Förderplanung und Festhalten der Gesprächsinhalte und Ergebnisse (Festhalten der nächsten Förderschritte, wer macht was und bis wann) sowie Überprüfung der Effektivität der Fördermaßnahme nach einer festgelegten Zeit
Beratung und Anleitung schulischer und familiärer Bezugspersonen: Allgemeine Informationen zu Unterstützter Kommunikation und Kommunikationshilfen, Einführung, Einsatz und Weiterentwicklung individueller Kommunikationshilfen
Diagnostik im Bereich Kommunikation (v.a. Kommunikationsverhalten und Sprachverständnis) orientiert am Kommunikationsprofil von Ursi Kristen (welche Kommunikationsfunktionen zeigt der Schüler wie und in welchen Situationen): Beobachtungen und Kennenlernen des Schülers in der Klasse und Einzelsituation, Gespräche im Team, mit früheren Lehrern und mit den Eltern
Förderung: Erarbeiten eines Förderplanes in Team- und Elterngesprächen; Einführung einer bestimmten Maßnahme oder Kommunikationshilfe im Unterricht, in der Einzelsituation (je nach Thema 2-3 Mal oder 7-10 Einheiten) oder in der Familie; regelmäßiges Überprüfen der Effektivität der Kommunikationshilfen sowie der Förderplanung
Hilfe beim Erstellen und Weiterentwickeln von Kommunikationshilfen: Bestimmen des möglichen individuellen Vokabulars; Erstellen und Bearbeiten von Fotomaterial mit Digitalkamera und PC; Zusammenstellen von benötigten Symbolen, Fotos etc. für Kommunikationskarten,-tafeln oder –ordner; Anpassen elektronischer Hilfen an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers; Überprüfung und Weiterentwicklung bestehender Kommunikationshilfen
Erstellen von Gutachten für Hilfsmittelanträge von elektronischen Kommunikationshilfen
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen (z.B. Offene Hilfen, Beratungsstelle für elektronische Hilfen in Markgröningen, Hilfsmittelfirmen)
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